Viele Mitgliedsunternehmen der Fachsparte Schokolade und Kakao betreiben eigene Nachhaltigkeits-Projekte oder -Beteiligungen.

(Hier folgt ein Auszug aus einer Abfrage-Aktion des Forums Nachhaltiger Kakao)


Logo Ritter

Alfred Ritter GmbH & Co. KG

www.ritter-sport.de 

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Kakaosektor für uns:

Der nachhaltige Anbau von Kakao steht seit vielen Jahren im Mittelpunkt des Engagements, dessen Ziel die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in den Anbauregionen und der Schutz der Umwelt – insbesondere des Regenwalds – sind. Wir sind davon überzeugt, dass die Industrienationen gegenüber den Ländern der so genannten Dritten Welt eine konkrete Verantwortung haben, für uns als Schokoladeproduzent gilt das in besonderer Weise.

Was wir für Nachhaltigkeit im Kakaosektor tun:

Seit rund 25 Jahren unterstützen wir Kleinbauern in Nicaragua beim nachhaltigen Anbau von Kakao. Inzwischen ist daraus eine Zusammenarbeit mit über einem Dutzend Kooperativen und einer eigenen Ankaufs- und Trocknungsstation entstanden. Um den größtmöglichen Einfluss auf die sozialen und ökologischen Bedingungen im Kakaoanbau zu nehmen, haben wir 2012 rund 2.000 ha Land im Osten des Landes erworben und werden künftig selbst in den nachhaltigen Kakaoanbau einsteigen. Insgesamt investiert Ritter Sport jährlich rund 5 Mio. Euro in Projekte für nachhaltigen Kakaoanbau. 

Logo Storck KG

AUGUST STORCK KG

www.storck.com/de 

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Kakaosektor für uns?

Nachhaltiges Handeln bedeutet, die ökonomischen, ökologischen und sozialen Bedingungen im Anbau, Handel und Verarbeitung von Kakao so zu gestalten, dass für die auf diesen Ebenen Beteiligten eine langfristige, die Ressourcen schonende Erwerbs- und Lebensgrundlage gewährleistet wird. Kakao ist ein Wirtschaftsgut, das für die Menschen in den Anbauregionen essenzielle Lebensgrundlage und für die Abnehmer von Kakao ein unverzichtbarer Rohstoff ist. Es bedarf des gemeinsamen Engagements aller an der Lieferkette Beteiligten und der Politik, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bauern grundlegend zu verbessern und ihnen eine positive Zukunftsperspektive zu bieten, um so auch für die Unternehmen die erforderliche Ressourcensicherung zu erreichen.

Was wir für Nachhaltigkeit im Kakaosektor tun:

Storck ist nach dem international anerkannten Sozialstandard Social Accountability 8000 (SA8000) zertifiziert und dokumentiert damit ein sozial verantwortliches Managementsystem. Als Mitglied bei UTZ CERTIFIED kauft sowie verarbeitet Storck in zunehmender Menge UTZ-zertifizierten und damit nachhaltig erzeugten Kakao. Darüber hinaus arbeiten wir intensiv an der Erstellung einer internationalen DIN/CEN-Norm für nachhaltig erzeugten Kakao mit. Für besonders wichtig halten wir darüber hinaus die Kooperation von Politik, Nichtregierungsorganisationen und Wirtschaft in Abnehmer- und Anbauländern im Forum Nachhaltiger Kakao, um in diesem Netzwerk für Nachhaltigkeit die Expertise und Einflussmöglichkeiten aller Beteiligten zusammenzuführen.

Logo Barry Callebaut AG

Barry Callebaut AG

www.barry-callebaut.com 

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Kakaosektor für uns:

Bis zum Jahr 2020 wird die Branche eine Million Tonnen Schokolade zusätzlich benötigen. Das heißt: Der Bedarf an Kakao, insbesondere an zertifiziertem Kakao, wird deutlich steigen. Um der zukünftigen Nachfrage gerecht zu werden, nehmen wir heute Maßnahmen für einen wirksamen und nachhaltigen Kakaoanbau in Angriff.

Was wir für Nachhaltigkeit im Kakaosektor tun:

Unser Ziel ist es, durch die Sensibilisierung der Bauern für gute landwirtschaftliche Praktiken sowie den verbesserten Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung die Kakaoversorgung zu stabilisieren. Unser bewährtes, langfristig angelegtes, nachhaltiges Kakaoprogramm «Partenaire de Qualité» wurde 2005 eingeführt. Daneben hat Barry Callebaut in anderen kakaoproduzierenden Ländern weitere Programme eingeführt.

Logo Brandt GmbH+Co KG

Brandt Zwieback-Schokoladen GmbH + Co. KG

www.brandt-zwieback.de 

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Kakaosektor für uns:

Nachhaltigkeit hat für das Familienunternehmen Brandt eine hohe Relevanz. Deshalb engagiert sich Brandt schon seit Jahren am Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung der privaten Universität Witten-Herdecke. Ausgelöst durch diese erste enge Zusammenarbeit haben wir erkannt, dass wir auch als mittelständisches Unternehmen Mitverantwortung für einen unserer wichtigen Rohstoffe, Kakao, übernehmen müssen. Deswegen wollen wir alles unterstützen, was für eine faire Kakaowertschöpfungskette sorgt. 

Was wir für Nachhaltigkeit im Kakaosektor tun:

Auch als kleines, kakaoverarbeitendes Unternehmen tragen wir Mitverantwortung für Nachhaltigkeit im Kakaoanbau. Die Ressourcen bei diesen Unternehmensgrößen (wie z.B. für den Einfluss vor Ort, für den Kontakt zu NGO’s) sind logischerweise sehr begrenzt. Das Forum „nachhaltiger Kakao“ bietet aber allen Produzenten eine ideale Plattform, um sich den gesetzten Zielen aktiv anschließen zu können.

Logo Hachez

Bremer HACHEZ Chocolade GmbH & Co. KG

www.hachez.de 

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Kakaosektor für uns:

Um unsere hohen Qualitätsansprüche langfristig halten zu können, ist uns eine nachhaltige Erzeugung aller Rohstoffe besonders wichtig. Wir setzen uns für einen umweltverträglichen und nachhaltigen Anbau von Rohstoffen ein. In unseren Lieferantenbeziehungen fordern wir, dass allgemeingültige soziale Standards eingehalten, bzw. dort verbessert werden, wo sie noch nicht ein wünschenswertes Niveau erreicht haben. 

Was wir für Nachhaltigkeit im Kakaosektor tun:

In Kooperation mit dem Regenwaldinstitut und der GIZ hat HACHEZ ein Projekt im Amazonas-Gebiet initiiert: Eine lokale Sammlerkooperative kümmert sich um die Ernte wildgewachsenen Kakaos, dessen Weiterverarbeitung sowie um den Export nach Deutschland zu HACHEZ. Eine garantierte Entlohnung, die weit über den durchschnittlichen Verdienstmöglichkeiten dieser Region liegt, sowie Abnahmegarantien von HACHEZ für die Sammlerfamilien stellen eine bedeutende Verbesserung ihrer einfachen Lebenssituation sicher.

Logo Lindt

Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH

www.lindt.de 

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Kakaosektor für uns:

Als Premium-Schokoladehersteller hat Lindt?&?Sprüngli die vollumfängliche Kontrolle über jeden einzelnen Schritt der Schokoladeherstellung, von der sorgfältigen Auswahl der besten Kakaobohnen bis zum fertigen Produkt, und hat sich seit jeher dem kompromisslosen Qualitätsprinzip verschrieben. Dazu gehört auch die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten. Basis dafür ist die Rückverfolgbarkeit der verwendeten Kakaobohnen bis zum Ursprung. Nur so ist es möglich, gezielt Massnahmen einzuleiten, welche die Nachhaltigkeit im Kakaosektor fördern. 

Was wir für Nachhaltigkeit im Kakaosektor tun:

Seit 2008 wird in Zusammenarbeit mit Armajaro und Source Trust das Projekt «Ghana Traceable» umgesetzt. Mittlerweile ist Lindt & Sprüngli der bei Weitem grösste Abnehmer von rückverfolgbaren Kakaobohnen aus Ghana. Über zusätzliche Prämien flossen seit Beginn der Partnerschaft USD 5.5 in infrastrukturelle und soziale Projekte. Ein ähnliches Projekt für die Beschaffung von Edelkakao aus Lateinamerika wurde initiiert. Zudem hat sich Lindt?&?Sprüngli entschieden, ein Programm zur Verifizierung der rückverfolgbaren Kakaoversorgungskette durch unabhängige Stellen zu starten. Diese Verifizierung umfasst vorerst den Kakaobohnenbedarf von Lindt?&? Sprüngli aus Ghana und soll bis 2020 auf die gesamte Kakaobeschaffungskette weltweit ausgeweitet werden. Mehr Informationen gibt es hier und bei Source Trust.

Logo Ferrero

Ferrero Deutschland GmbH

www.ferrero.de 

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Kakaosektor für uns:

Ferrero verfolgt das Ziel, bis 2020 100% zertifiziert nachhaltigen Kakao einzusetzen. Hierzu nutzen wir Zertifizierungssysteme wie UTZ Certified und Rainforest Alliance und arbeiten gemeinsam an diversen Projekten u.a. zur Unterstützung der Farmer und deren Familien. Unser Engagement ist ganzheitlich und verfolgt neben Weiterbildungsmaßnahmen in agrarischen Praktiken auch Umwelt- und soziale Aspekte.

Was wir für Nachhaltigkeit im Kakaosektor tun:

Wir fördern private Partnerschaftsprojekte (PPP) in der Côte d’Ivoire, Ghana und Ecuador zur Unterstützung der Kakaobauern – zum Beispiel in Form von Ausbildungsmöglichkeiten, Verbesserungen der Infrastruktur und der Arbeitsbedingungen, der Zahlung von Prämien etc.
Beim Kakao der Côte d‘Ivoire haben wir mehrere Projekte mit unseren Partnern zur Beschaffung von zertifziertem Kakao initiiert und mit einem Partner ein Schulprojekt durchgeführt. In Ghana und Nigeria haben wir eine langjährige Partnerschaft u.a. mit Source Trust zur Förderung der Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit im Kakaoanbau sowie im Hinblick auf die Verbesserung der Lebensbedingungen der Farmer. Mehr Informationen finden Sie unter www.ferrerocsr.com.

Logo HCCO Hamburg

H.C.C.O Hamburg Cocoa & Commodity Office GmbH

www.hcco.de 

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Kakaosektor für uns:

  • Steigerung der Produktivität durch Aufklärung der Farmer über moderne Anbaumethoden, angemessene Verwendung von Düngern und Chemikalien, kontrollierte Abholzung etc. in Schulungen, Workshops und Coachings
  • Rückverfolgbarkeit der Produkte
  • Förderung besserer Arbeitsbedingungen durch Prämien, Mindestpreise
  • Bekämpfung von Kinderarbeit
  •  Einrichtung und Förderung von Schulen in den Anbaugebieten
  • Verbesserung der Lebensbedingungen der Kakaobauern

Was wir für Nachhaltigkeit im Kakaosektor tun:

Als Bindeglied zwischen kakaoverarbeitender Industrie und den Kooperativen im Ursprung achtet H.C.C.O im Auftrag ihrer Kunden stets auf die Einhaltung der Nachhaltigkeitsprinzipien ihrer Lieferanten und der Kriterien der etablierten Gütesiegel wie UTZ, Fair Trade und Rain Forest Alliance.

Logo Halloren Schokoladenfabrik AG

Halloren Schokoladenfabrik AG

www.halloren.de 

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Kakaosektor für uns:

Die Relevanz, die das Thema nachhaltiger Kakao bei Unternehmen und Gesellschaft gewonnen hat ist enorm. Der Kakao ist für viele Menschen in den Anbauländern die wichtigste Einnahmequelle. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass die Lebens- und Arbeitsbedingungen alle grundlegenden Bedürfnisse der Menschen erfüllen, keine Umweltbelastungen auftreten und vor allem der missbräuchlichen Kinderarbeit entgegenwirken. Die Grundlage unserer Geschäftstätigkeit ist Kakao und wir müssen unsere Bemühungen so fokussieren, damit wir auch in Zukunft über diesen Rohstoff in der notwendigen Qualität ausreichend verfügen können.

Was wir für Nachhaltigkeit im Kakaosektor tun:

Auf strategischer Ebene sind wir Mitglied im Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI), dem Fachverband der Deutschen Süßwarenhersteller. Im Forum Nachhaltiger Kakao sind wir seit September 2012 als eines der Gründungsmitglieder aktiv. Im Bereich Schokolade setzten wir in den letzten Jahren vermehrt auf die Verwendung UTZ zertifizierter Produkte und wollen den Anteil über die nächsten Jahre kontinuierlich ausbauen.

 Logo Hanns G. Werner GmbH + Co. KG

Hanns G. Werner GmbH + Co. KG

www.werners.de 

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Kakaosektor für uns:

Gerade als Familienunternehmen, das auf die nachfolgenden Generationen der Familie baut, sind wir uns unserer Verantwortung für die Zukunft bewusst. Aus diesem Grund sind wir bereits IFS-, Bio- und UTZ-zertifiziert und möchten dadurch unseren Beitrag zu besseren Lebensverhältnissen der Menschen sowie zu umweltverträglichen Anbauweisen in den Erzeugerländern leisten.

Was wir für Nachhaltigkeit im Kakaosektor tun:

Durch den vermehrten Einsatz nachhaltiger Rohstoffe möchten wir in unserem Rahmen einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen sowie des Ökosystems in den Anbauländern leisten.

Hans Riegelein & Sohn GmbH & Co. KG

Hans Riegelein & Sohn GmbH & Co. KG

www.riegelein.de 

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Kakaosektor für uns:

Riegelein ist es im Schulterschluss mit den zahlreichen und schon lange anhaltenden Verbandsaktivitäten ein großes Anliegen, die Themen Nachhaltigkeit und Fairen Handel maßgeblich weiter voranzubringen. Denn unser Anspruch ist es, unseren Kunden ökologisch, ökonomisch und sozial verantwortungsvoll angebaute und hergestellte Produkte anzubieten.

Was wir für Nachhaltigkeit im Kakaosektor tun:

Die Confiserie Riegelein ist einer der Vorreiter im Fairtrade-Bereich bei Schokoladen-Saisonartikeln. Bereits 2011 haben wir als Erster in der Vermarktung über den Lebensmittelhandel ein komplettes Sortiment auf Fairtrade-Standards umgestellt. Für Weihnachten 2014 wird zudem etwa ein Drittel des Kakaos für Artikel der Marke Riegelein aus nachhaltiger Herstellung bezogen. Bis 2017 wollen wir den Kakaoeinkauf für unser gesamtes Sortiment unter der Marke Riegelein auf das Fairtrade Kakao Programm von TransFair e.V. umwandeln.

Ludwig Schokolade GmbH & Co.KG

Ludwig Schokolade GmbH & Co.KG

www.ludwig-schokolade.de 

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Kakaosektor für uns:

Bereits seit vielen Jahren engagiert sich unser Unternehmen für Nachhaltigkeit im Kakaosektor, denn sie ist von elementarer Bedeutung für alle am Kakaoanbau und dessen Weiterverarbeitung Beteiligten. Es ist unser Ziel, bis Ende dieses Jahrzehnts die komplette Produktion auf die alleinige Verwendung von zertifiziertem Kakao umzustellen. Zu Erreichung dieses Ziels investieren wir Beträge in Millionenhöhe.

Was wir für Nachhaltigkeit im Kakaosektor tun:

Die Ludwig Schokolade ist Früh-Mitglied der Initiative „The Good Inside Cocoa“ und arbeitet als zertifizierter Partner mit UTZ-Certified und Rainforest Alliance zusammen. Eigeninitiativ betreiben wir Projekte mit Kooperativen in der Elfenbeinküste in Zusammenarbeit der Fuchs & Hoffmann GmbH, einem Hersteller von Kakao-Halbfabrikaten, der ebenfalls mehrheitlich zur Krüger-Gruppe gehört. Ein eigenes Team qualifizierter Mitarbeiter schult und unterstützt mehrere tausend Kakaofarmer und kontrolliert vor Ort die Einhaltung der Zertifizierungsstandards.

Mars Chocolate Deutschland

Mars Chocolate Deutschland

www.mars.com/germany/de 

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Kakaosektor für uns:

Seit mehr als 30 Jahren engagiert sich Mars Chocolate für eine faire und nachhaltige Kakaowirtschaft. Als erster weltweit operierender Süßwarenhersteller haben wir uns im April 2009 dazu verpflichtet, ab 2020 zu 100 Prozent Kakao aus nachhaltiger Produktion zu verwenden. Mit dieser Verpflichtung sind wir eine mehrjährige, multinationale Partnerschaft mit der „Rainforest Alliance“, der niederländischen „UTZ CERTIFIED“ und mit FAIRTRADE eingegangen. Unser Engagement fußt auf den Säulen Forschung, Technologie- und Wissenstransfer und Zertifizierung.

Was wir für Nachhaltigkeit im Kakaosektor tun:

Um unsere Vision einer nachhaltigen Kakaowirtschaft zu verwirklichen, investieren wir weltweit jährlich zweistellige Millionenbeträge in verschiedene Programme. So fördern wir Innovation in der Agrarwissenschaft, Bauern im Wissensaufbau über Schlüsseltechnologien und unterstützen eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen Bauern, Herstellern, Regierungen und NGOs. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier und im Blog.

Mondelez International

Mondelez International

www.mondelezinternational.de 

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Kakaosektor für uns:

Wir sind uns bewusst, dass der Kakaosektor von großen sozialen Herausforderungen geprägt ist. Als einer der größten Rohwareneinkäufer der Welt übernehmen wir daher aktiv Verantwortung in den Anbauländern. Mit „Cocoa Life“, unserem Unternehmensprogramm für eine nachhaltige Lieferkette von Kakao, wollen wir nicht nur in die landwirtschaftliche Produktivität investieren, sondern die Kakao-Gemeinden ganzheitlich fördern. Damit diese zu Orten werden, an denen Menschen gerne und gut leben und der Kakaoanbau wieder zu einem attraktiven Berufsfeld für kommende Generationen wird – das sind für uns die zentralen Aspekte für mehr Nachhaltigkeit im Kakaosektor.

Was wir für Nachhaltigkeit im Kakaosektor tun:

Wir sind weltweit der größte Abnehmer von Fairtrade-zertifiziertem sowie einer der größten Abnehmer von Rainforest Alliance-zertifiziertem Kakao. Mit unserem Nachhaltigkeits-Programm für Kakao – „Cocoa Life“ (www.cocoalife.org) – gehen wir seit 2012 über das Konzept der Zertifizierung hinaus und investieren bis 2022 mindestens 400 Millionen US-Dollar (rund 313 Mio. Euro) direkt in den Ursprung. Damit wollen wir die Lebensbedingungen von mehr als 200.000 Kleinbauern und rund einer Million Menschen in den zentralen Anbauländern Cote d’Ivoire, Ghana, Indonesien, Indien, Brasilien und Dominikanische Republik verbessern und gleichzeitig eine Grundlage für die erfolgreiche Zukunft unseres Unternehmens schaffen. Ziel ist es, langfristig Kakao, den wir für unsere Schokoladenprodukte benötigen, direkt aus „Cocoa Life Gemeinden“ zu beziehen.

Logo Nestlé Deutschland AG

Nestlé Deutschland AG

www.nestle.de 

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Kakaosektor für uns:

Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, der die Qualitätspolitik für unsere Rohstoffe und Nachhaltigkeit verbindet. Für unsere Produkte benötigen wir qualitativ hochwertigen Kakao, der unter verantwortlichen Bedingungen angebaut wird – und seinen Erzeugern eine gute Existenzgrundlage bietet. Derzeit erfüllt der Kakaoanbau in wichtigen Anbauregionen diese Anforderungen nicht. Nachhaltigkeit im Kakaosektor erfordert transparente Lieferketten, die strikte Umsetzung von Sozial- und Arbeitssicherheitsstandards und nicht zuletzt die Professionalisierung und Stärkung des Anbaus. Hierfür haben wir den Nestlé Cocoa Plan ins Leben gerufen, den wir mit starken Partnern umsetzen.

Was wir für Nachhaltigkeit im Kakaosektor tun:

Der Nestlé Cocoa Plan bündelt unsere Maßnahmen im Kakaoanbau:

  • Professionalisierung der Bauern durch Farmer Field Schools und Zertifizierung
  • Steigerung der Erträge durch leistungsfähige Pflanzensetzlinge und bessere Anbaumethoden
  • Prämien für die Bauern als Anreiz für Qualität und kontinuierliche Verbesserung
  • Bereitstellung von Schulen in unseren Partnerkooperativen – 40 Schulen bis 2016
  • Aufbau eines Überwachungs- und Korrektursystems für die Einhaltung von Sozialstandards

Logo Ruebezahl Schokoladen GmbH

Rübezahl Schokoladen GmbH

www.rk-schoko.de 

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Kakaosektor für uns:

Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Um die Nachhaltigkeit im Kakaosektor zu fördern, setzt unser Unternehmen deshalb von Jahr zu Jahr mehr nachhaltig hergestellten Kakao ein. Es ist anzunehmen, dass die Nachfrage nach dem Rohstoff Kakao in der Zukunft weiter steigen wird. Insofern müssen die Anbaubedingungen in den Herstellerländern verbessert und die Kakaobauern geschult werden, sodass diese höhere Erträge und bessere Verdienstmöglichkeiten erlangen und der Kakaoanbau auch für die nachfolgenden Generationen ein auskömmliches Berufsfeld bleibt.

Was wir für Nachhaltigkeit im Kakaosektor tun:

Rübezahl Schokoladen ist Mitglied des Forums Nachhaltiger Kakao. Unser Bestreben ist es, den Anteil des bei uns verarbeiteten, nachhaltig hergestellten Kakao, sowohl im Marken- als auch im Handelsmarkenbereich von Jahr zu Jahr kontinuierlich zu steigern. Dabei kauft Rübezahl seinen Kakao ausschließlich bei zertifizierten, regelmäßig von unabhängigen Prüfern auditierten Händlern. Rübezahl Schokoladen ist UTZ, Fairtrade sowie RSPO zertifiziert und unterstützt mit dem Kauf von nachhaltigem Kakao die Kakaobauern dabei, die Qualität ihrer Ernten auf nachhaltige, sozial- und umweltverträgliche Art und Weise zu steigern und somit ihr Einkommen und ihre Perspektiven zu verbessern.

Stollwerck GmbH

Stollwerck GmbH

www.stollwerck.de 

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Kakaosektor für uns:

Für uns bedeutet Nachhaltigkeit im Kakaosektor in erster Linie die Förderung eines nachhaltigen Kakaoanbaus, um in den Anbauländern die Lebensbedingungen und Einkommen der Kakaobauern und deren Familien zu verbessern und somit eine angemessene Lebensgrundlage für jetzige und  künftige Generationen aufzubauen. Als Eigenmarkenhersteller, möchten wir unsere Handelspartner sensibilisieren, nur noch Kakao aus nachhaltigem Anbau einzusetzen.

Was wir für Nachhaltigkeit im Kakaosektor tun:

Durch kontinuierliche Anstrengungen auf internationalem Niveau möchten wir als mittelständisches Unternehmen dazu beitragen, den Kakaosektor innerhalb unserer Verantwortungsbereiche und Möglichkeiten verantwortungsvoll zu gestalten.
Wir unterstützen seit Januar 2012  ein Trainingsprogramm für Kakaofarmer an  der Elfenbeinküste.  Das Programm wird vor Ort mit Partnern wie Anader und Solidaridad umgesetzt. Es werden zwei Kakaokooperativen unweit von Gagnoa gefördert.

Logo Ulmer Schokoladen GmbH & Co. KG

Ulmer Schokoladen GmbH & Co. KG

www.ulmer-schokolade.de 

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Kakaosektor für uns:

Die Bedeutung von Nachhaltigkeit im Kakaosektor nimmt rasant zu. Ulmer Schokoladen sieht sich mit wachsenden Kundenanforderungen diesbezüglich konfrontiert, und ist zudem der Überzeugung, eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung zu tragen, Nachhaltigkeit im Sektor nach Kräften zu unterstützen. Zertifizierungen, um Utz und Rainforest Alliance Schokoladen herzustellen bzw. zu verarbeiten, wurden bereits erlangt. 

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiger Kakao sind:

Gerade als mittelständisches Unternehmen ist es unmöglich, sich allein effektiv für die Nachhaltigkeit im Kakaosektor einzusetzen. Im Zusammenschluss mit anderen Unternehmen der Branche im Rahmen des Forums sehen wir die Chance, Synergieeffekte zu generieren und auch als kleines Familienunternehmen aktiv zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in den Ursprungsländern beizutragen.

Weiterführende Informationen

Forum nachhaltiger Kakao:  Nachhaltigkeitsinitiative mit rund 60 Mitgliedern aus Industrie, Handel, Politik und Zivilgesellschaft

Pressemitteilung des BDSI: 
»Forum Nachhaltiger Kakao« als Leuchtturm-Projekt der Bundesregierung ausgezeichnet.

Erklärung des BDSI
zur Nachhaltigkeit im Kakaosektor 

Stand: März 2012


Wir über uns

Das Info-Zentrum Schokolade ist eine Einrichtung der Produktgruppe Schokolade, Schokoladewaren und Kakao im Bundesverband der deutschen Süßwarenindustrie e.V., Bonn.

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