Der Kakaosämling

Mit Kakaosämling bezeichnet man die jüngste Wachstumsphase der Kakaopflanze. In speziellen Pflanzkörben oder Saatbeeten werden ausgesuchte Kakaosamen eingesetzt und zum Keinem gebracht. Dies geschieht in eigens dafür eingerichteten „Cocoa-Nurseries“ (Kakao-Baumschulen).

Nach etwa einem halben Jahr unter sorgfältiger Pflege erreichen die Pflanzen das richtige Alter, wo noch mit biologischen Veredelungsprozessen – z.B. mit Pfropfen oder Okulieren – die Qualität späterer Ernteerträge deutlich verbessert werden kann.

kakaosaemling in der offenen frucht

Im Innern der Kakaofrüchte reifen eingebettet in weißes Fruchtfleisch – der Pulpa – bis zu fünfzig Samenkerne


Zur Anzucht steckt man die Samenkerne in dafür geeignete Behälter oder in Zuchtbeete, wo sie, wohlbehütet und mit ausreichend Wasser versorgt, vom Keimling zur Pflanze reifen können.

der kakaosaemling wird in die erde gesteckt

Cocoa-Nurseries Kakao-Baumschulen

Sorgsam behütet und gepflegt warten die jungen Kakaopflanzen darauf, sich zu ertragreichen Kakaobäumen zu entwickeln

Gemeinsam für nachhaltige landwirtschaftliche Praktik.

Weltweit wird seit Jahren in Unternehmens- und / oder Gemeinschaftsprojekten die Qualität der Kakaopflanzungen durch den millionenfachen Einsatz neuen Pflanzmaterials verbessert. Allein durch Initiativen von Barry Callebaut, Cargill, Mars, Mondelez und Nestlé wurden durch Ausreichen von Pflanzmaterial (Setzlingen) ganze Kakaoregionen nachhaltig stabilisiert.