Das Trocknen

In den meisten Anbauländern besorgt die heiße Äquatorsonne den nun noch erforderlichen Trocknungsprozess. In Afrika verwendet man dafür Trockentische, die ständigem Sonnenlicht ausgesetzt sind.

In Mittel- und Südamerika werden die fermentierten Kakaobohnen auf riesigen Trockenböden ausgebreitet und dem Sonnenschein ausgesetzt. Da aber, anders als in Afrika, jederzeit mit Tropenregengüssen zu rechnen ist, sind die Trockenböden mit verschiebbaren Dächern versehen. Während des etwa zehn-tägigen Trocknungsvorgangs kommen sie in der Regel mehrfach zum Einsatz.

gegenüberstellung trockungsprozess der kakaobohnen in afrika und in mittel-und südamerika

Allmählich lockert die Sonne das innere Gefüge der Kakaokerne, ihr Aroma wird weiter entwickelt: Der endgültige Charakter der jeweiligen Kakaosorte bildet sich heraus.

Nach dem Trocknen ist der Rohkakao bereit für den Export. Die Bohnen werden in Jutesäcke zu 60 oder 70 Kilo gefüllt und auf dem Seeweg in alle Welt verschifft.

export in jutesaecken

Herkunftsbezeichnungen wie „Good fermented Ghana", „Fine estated Grenada" oder „Plantation Trinidad" geben auch als Sackaufdruck Auskunft über Herkunft, Aroma, Geschmack und Bohnengröße. In jüngster Zeit werden die Jute-Säcke mehr und mehr von Transportcontainern verdrängt. Man spricht dann von „Bulk"-Ware.


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