Wenn Deutschland am Donnerstag gegen Ecuador spielt, wird der Esstisch zum friedlichsten Spielfeld des Abends und die Schokolade ist die Spielführerin, die beide Mannschaften verbindet.
Der schönste Zufall an dieser Paarung: Ecuador ist die Heimat des „Arriba Nacional“-Kakaos – einer der edelsten Kakaosorten der Welt.
Das Land, das hier sportlich der Gegner ist, liefert kulinarisch den Rohstoff, aus dem Deutschlands Süßwarenhandwerk seine Kunst macht.

Wir präsentieren: Mango Espumilla im Schoko-Hörnchen
Die Geschichte dahinter
Es gibt in Ecuador ein Eis, das nicht schmilzt.
Kinder stehen nach der Schule am Marktstand, bekommen eine Tüte in die Hand gedrückt – cremig, rosa, hoch aufgetürmt – und wundern sich kein bisschen, dass sie auch eine halbe Stunde später noch steht. Espumilla heißt das. Es ist gar kein Eis, sondern Fruchtschaum, geschlagen aus Eiweiß und reifer Frucht. Für sie ist das einfach: Sommer, der nicht tropft.

Espumilla ist ein traditionelles ecuadorianisches Straßen-Dessert, seit über hundert Jahren beliebt, vor allem in der Sierra zu Hause. Es ist ein luftiger Fruchtschaum aus Baiser und Fruchtpüree – klassisch mit Guave –, der wie Soft-Eis in Eishörnchen aufgespritzt wird.

Soweit das klassische Dessert, nun kommt der deutsche Touch dazu: das Hörnchen wird in Schokolade getaucht, eine warme Soße läuft in die Rillen, Streusel kommen obendrauf.
Ecuadorianische Sonne, in deutsche Schokolade gehüllt. Wer zuerst abbeißt, schmeckt die Schokolade. Wer weiterisst, schmeckt die Frucht. Keiner verliert.
Das ganze Rezept findet ihr hier.
